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kleine Kettenkunde

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kleine Kettenkunde Teil I

Was ist eine Gummikette

Für Fahrgestelle von Baumaschinen existieren zwei Arten von Ketten: Stahlketten und Gummiketten. Stahlketten werden seit langer Zeit für Gerätschaften dieser Art verwendet und sind weit verbreitet. Gummiketten hingegen haben eine rasche Verbreitung gefunden, insbesondere dank ihrer Leistungseigenschaften im Hinblick der Schonung der Umwelt.

Zusammensetzung

Die Grundstruktur unserer Ketten besteht aus - vulkanisiertem Formguss-Gummi mit Stahlgewebe- und geschmiedeten Metallteil-Einlagen (Traversen), die den Zahneingriff in die Kettenelemente gewährleisten.

Eigenschaften

Die Eigenschaften der zur Herstellung von Gummiketten verwendeten Werkstoffe bieten im Verhältnis zu Stahlketten bedeutende Verbesserungen. So verursachen Gummiketten keine Schäden auf Pflasterstraßen oder empfindlichen Straßendecken und bieten im weiteren höheren Benutzerkomfort bei geringerer Lärmentwicklung.

Kettenaufbau und Chassis-Komponenten

Das Antriebsrad - Turas  (A)

Es handelt sich um ein allgemein im rückwärtigen Chassisbereich angeordnetes Zahnrad, welches die Kette antreibt. Die Anzahl der Antriebsrad-Zähne sowie dessen Nut-Grunddurchmesser (auch Wurzeldurchmesser genannt) ist bei der Auswahl der Kette von entscheidender Bedeutung.
      

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Zur Beachtung !

Bitte prüfen Sie vor der Montage von neuen Ketten unbedingt  den Zustand  der restlichen Fahrwerksteile wie Antriebsräder,  Lauf- u. Stützrollen
sowie der Leiträder mit Spannvorrichtung 

Die Antriebsräder sollten noch der Originalform entsprechen und nicht mehr als 1500  Betriebsstunden gelaufen haben.  Die Flanken der Zähne müssen noch gleichmäßig rund, und dürfen nicht “spitz” gelaufen sein oder Ähnlichkeit mit einem “Sägeblatt” haben. 
(s. Abbildung)

Die Lauf- u. Stützrollen sowie die Leiträder müssen einwandfrei in ihren Lagerungen und Abmessungen sein.

Abgenutzte  Fahrwerksteile und inkorrekte Kettenspannung verringern die Lebensdauer einer neuen  Kette erheblich und führen zur vorzeitigen Zerstörung.  Evtl. Garantie- oder Gewährleistungsansprüche können dann nicht anerkannt werden.

Prüfen Sie daher bitte nach  Montage und korrekter Spannung der  neuen Ketten, ob diese auch unter Last “sauber” und “geschmeidig” mit den alten Antriebsrädern zusammenarbeiten.

Seit Januar 2006 können wir durch Aufbau eines entsprechenden Vertriebs- u. Lagersystems auch diese Fahrwerkskomponenten liefern.

Das Angebot an Fahrwerksteilen kann durch die Vielzahl an Herstellern und Modellen nicht vollständig sei, wird aber gem. dem Bedarf unsere Kunden ständig erweitert.

Beispiele:

abgenutztes Antriebsrad

Beispiel: Antriebsrad Hitachi UE 10 in Verbindung mit Kettengröße 190 X 72 X 42.

Nach nur ca.10 Betriebsstunden waren 4 Traversen der neuen Kette ausgebrochen.

Warum ?

Die Zähne konnten sich nur durch Gewalt von der Kettentraversen lösen. Verschiedene Kraftrichtungen wirkten solange gleichzeitig auf die einzelnen Traversen, bis diese aus dem Gummibett gerissen wurden.

 

neues Antriebsrad (Universalrad) für
Hitachi UE 10

Neue Ketten mit neuen Antriebsrädern laufen einwandfrei, halten "Jahre" und viele Betriebstunden.

abgenutztes Antriebsrad in eingebautem Zustand:

Die einzelnen Zähne und der Teilkreis haben sich soweit verändert, dass der nächste Zahn nicht direkt in ein "Loch" eingreift, sondern zuerst auf die folgende Traverse schlägt.
linkes Antriebsrad - neu
rechtes Antriebsrad  = "Wellenscheibe"
Der Kunde reklamierte mangelnden Vortrieb nach
Einbau neuer Ketten. Die vorgefundenen
Antriebsräder hatten statt der üblichen Zähne nur noch
leichte "Erbebungen". 
Die Ketten wurden vom Kunden so stark gespannt das der Vortrieb teilweise durch "Reibschluss" funktionierte.

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Das Leitrad (B)

Dieses befindet sich am anderen Ende des Antriebsrades und dient der Aufrechterhaltung der Kettenspannung. Dank dem Leitrad kann die Kettenspannung konstant gehalten werden.

Die Leitradfeder (C)

Aufgabe der Leitradfeder ist die Absorption von Stößen und ruckartigen Einwirkungen. Dabei ist lediglich sicherzustellen, dass die Leitradfeder sich in gutem Zustand befindet, d.h. dass deren Funktion ungehindert gegeben ist.

Der Fettkammer-Nachstellzylinder (D)

Dieser befindet sich in der Verlängerung der Feder sowie des Leitrades. Es handelt sich hierbei um ein wichtiges Element der Chassis. Dieses dient im wesentlichen der Einstellung der Kettenspannung. Eine korrekte Kettenspannung hilft, Zwischenfälle zu vermeiden.

Die Laufrollen

Diese sind entlang des Chassis angeordnet. Dabei dienen die Laufrollen der Aufnahme des Maschinengewichtes und dessen Verteilung auf mehrere Kettenpunkte. Die Oberrolle (F) hingegen (auch Stützrolle genannt) verhindert ein Nachgeben der Kette in der oberen Position.

Die für unsere Ketten eingesetzten Gummimischungen beruhen auf einer speziellen Rezeptur im Hinblick auf die produktspezifischen Belastungen. Aus diesem Grund werden für die Kettenklammer bez. den Kettenwulst unterschiedliche Zusammen- setzungen herangezogen. So ist der für die Kettenklammer verwendete Gummi speziell ausgelegt, um eine höhere Abrasions- und Rissfestigkeit
aufzuweisen. Der Kettenwulst besteht aus einer besonderen Mischung, um den Abriebkräften der Rollen sowie den Rissbelastungen zu widerstehen.

Der Gummi-Kettenunterbau

Hier handelt es sich um eine zwischen dem Führungszahn und dem Stahlgürtel eingebrachte Gummilage, welche eine Justierung des Z-Maßes sowie eine angemessene Abstimmung zwischen Kette und Antriebsrad (optimaler Zahneingriff) zu erzielen.

 

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kleine Kettenkunde Teil II

Bauarten
Herkömmliche Bauart (Standard)

Es handelt sich hier um die erste  Generation von Gummiketten. Diese sind vorgesehen zur Montage auf Maschinen, deren Chassis ausschließlich für eine Bestückung mit Gummiketten vorgesehen ist.
Diese sind nicht austauschbar und können nicht anstelle der Stahlketten verwendet werden.
Man erkennt sie an ihrer besonderen Form des Führungszahnkegels.

 

Austauschbare Ausführung (Interchangeable)

Wie deren Bezeichnung bereits aussagt, können austauschfähige Gummiketten anstelle von Stahlketten, ohne Änderung der Chassis-  Komponenten, eingesetzt werden. Die Längs- und Flachzahnung am Scheitel erlaubt deren Unterscheidung von einer herkömmlichen Kette. 
Es existieren zwei austauschbare Kettenarten:

 

Standardteilunq  "long-Pitch" (langer Teilungsschritt)

Die Zahnung des Antriebsrades (Turas) greift hierbei nur jeweils einmal bezogen auf zwei Schritteilungen. Die hierfür gewählte englische Bezeichnung „long Pitch" bedeutet in diesem Fall - lange Schrittweite.

 

Kurze Teilung  "short-Pitch" (kurzer Teilungsschritt) 

In diesem Fall ist die Zahnung von geringere Breite, jedoch zweifach höhere Anzahl. Sämtliche Antriebsradzähne greifen in diesem Fall in die Kettenbohrung ein. Dadurch werden in bedeutetem Maße Schwingungen reduziert und der Betriebskomfort verbessert.

mit Genehmigung des Autors, Fortsetzung folgt

 

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kleine Kettenkunde Teil III

Führungssysteme (grundsätzlich)
1. Standardfahrwerk mit Innenführung

Hier greifen Antriebsrad, Umlenkrolle sowie teilweise auch die Laufrollen innerhalb der Innenspur.

Die Lastverteilung erfolgt über die Stahltraversen auf die übrige Kette.

 

2. Standardfahrwerk mit Außenführung
(nur für kleinere Maschinengewichte geeignet)

Das Antriebszahnrad sowie die Umlenkrolle greifen in der Innenspur. Die Laufrollen sind außerhalb der Innenspur angeordnet und laufen auf einer an der Kette ausgebildeten Laufspur.

Die Lastverteilung erfolgt direkt über den Gummibelag der Kette.

3. Interchangeablefahrwerk mit Innenführung

Antriebsrad, Umlenkrolle sowie die Laufrollen greifen in die Laufspur der Kette.. Die Führung erfolgt an den Innenflanken der Laufspur.

Die Lastverteilung erfolgt über die Stahltraversen auf die übrige Kette.

4. Interchangeablefahrwerk mit Außenführung

Antriebsrad und Unlenkrolle greifen innerhalb der Laufspur. Die Laufrollen greifen über die Laufspur.
Die Führung erfolgt an den Außenflanken der Laufspur. Es erfolgt keine direkte Berührung der Laufrollen mit dem Kettengummi.

Die Lastverteilung erfolgt über die Stahltraversen auf die übrige Kette.

 

5. Iterchangeablefahrwerk mit Außenführung, nur für Ketten mit einer zusätzlich angearbeiteten Laufspur.

Diese speziellen Fahrwerkseigenschaften  findet man hauptsächlich bei Geräten der Marken Komatsu , Kubota/ FAI oder Yanmar.

Antriebsrad und Umlenkrolle greifen in die Innenspur der Kette. Die Laufrollen jedoch sind außerhalb der  Innenspur angeordnet. Die Lastverteilung erfolgt direkt über die Außenflanken der Gummikette.

Für diesen Fahrwerkstyp wird unbedingt eine
spezielle Kette benötigt, welche an den Außenflanken durch eine metallische, an die Traversen angearbeiteten  Laufspur  verstärkt ist. Eine " normale" Kette würde schon nach wenigen Betriebstunden zerstört werden.


mit Genehmigung des Autors, Fortsetzung folgt

 
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Stand:© rst 01.01. 2013
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